vereinssatiren







 

Das Ehrenamt

Willst du froh und glücklich leben,
lass kein Ehrenamt dir geben.
Willst du nicht zu früh ins Grab,
lehne jedes Amt gleich ab.

So ein Amt bringt niemals Ehre,
denn der Klatschsucht scharfe Schere
schneidet boshaft dir, schnipp schnapp,
deine Ehre vielfach ab.
 

Wie viel Mühen, Sorg´ und Plagen,
wie viel Ärger musst du tragen?
Gibst viel Geld aus, opferst Zeit.
Und der Lohn? Undankbarkeit!

 

Selbst dein Ruf geht dir verloren,
wirft dir Schmutz vor Tür und Toren;
und es macht dich oberfaul
jedes ungewasch´ne Maul.

 

Ohne Amt lebst du so friedlich,
und so ruhig und gemütlich,
du sparst Kraft und Geld und Zeit,
wirst geachtet weit und breit.

 

Drum, so rat ich dir im Treuen,
willst du Mann (Frau) und Kind erfreuen,
soll dein Kopf dir nicht mehr brummen:

 

"LASS DAS AMT DOCH ANDEREN DUMMEN!!!"

 

 

 

 

Kollege-Freund-Kamerad...


Wer vorn mit freundlichem Gesicht,
doch hinterm Rücken Schlechtes spricht,
wer nur den eigenen Nutzen kennt,
und dir nicht deinen Posten gönnt,
wer hämisch lacht, wenn was misslingt,
was er nicht selbst zuwege bringt,
und wer sich quetscht die Tränen ab,
wenn er dann steht an deinem Grab,
dem geh´ stets aus dem Wege,
das ist der Herr Kollege.

 

Wer aber handelt wie ein Freund,
wer mit dir lacht und mit dir weint,
wer gern dir seine Meinung sagt,
wenn ihm dein Fehler nicht behagt,
wer trotzdem für dich gerade steht,
und keinen Treuebruch begeht,
wer nicht nur beim Kameradschaftsfest
auch sonst als Mensch dich gelten lässt,
in Nöten hilft mit Rat und Tat
das ist ein echter Kamerad.

 

 

 

In vino veritas -
in Bier ist auch so was.
Probleme mit Bier und wie man sie löst

PROBLEM:

URSACHE:

LÖSUNG:

Das Bier ist ungewöhnlich bleich und geschmacklos. 

Glas leer.

Lassen Sie sich ein neues Bier bringen!

Die gegenüberliegende Wand ist mit strahlendem Licht bedeckt.

Sie sind nach hinten umgefallen!

Binden Sie sich am Tresen fest.

Sie haben Zigarettenstummel im Mund.

Sie sind nach vorne umgefallen.

Binden Sie sich am Tresen fest.

Das Bier schmeckt nicht, und das T-Shirt wird vorne nass.

Mund nicht geöffnet oder Glas an falscher Stelle im Gesicht angesetzt.

Gehen Sie auf die Toilette und üben Sie vor dem Spiegel.

Kalte und nasse Füsse.

Das Glas wird im falschen Winkel gehalten.

Drehen Sie das Glas, bis die offene Seite in Richtung Decke zeigt.

Warme und nasse Füsse.

Ungenügende Kontrolle der Blase.

Stellen Sie sich dich neben den nächsten Hund und meckern Sie über dessen mangelnde Erziehung.

Der Boden wirkt verschwommen.

Sie schauen durch den Boden eines leeren Glases.

Lassen Sie sich ein neues Bier bringen!

Der Boden bewegt sich.
Sie werden rausgetragen.
Finden Sie heraus, ob man Sie in ein anderes Lokal bringt.
Der Raum ist sehr dunkel.

Das Lokal hat geschlossen.

Lassen Sie sich die Privatadresse des Wirtes geben.

Das Taxi nimmt plötzlich ungewöhnliche Farben und Muster an.

Der Bierkonsum hat Ihre persönliche Grenze überschritten.

Mund zuhalten.

MUTIGE TRINKER

Gehirn und Leber werden Zwerge,
erklimmst du fleißig UNDERBERGE.

Und siehst du diesen Typ im Klo?
Wie wild er kotzt? Das ist PERNOD.

Bier kürzt zwar deine Lebenszeit,
doch schneller geht´s mit BLACK & WHITE.

Noch kränker wird der kranke Punker,
ernährt er sich von FERNET BRANCA.

Der Golf klatscht klangvoll an die Wand,
gab´s innen drin SÖHNLEIN BRILLIANT.

Allmählich wurde sie plempem
vom Säuferwahn: Sie trank MM.

Was macht den Alkie friedvoll stumm?
der Gold´ne Schluck BACARDI RUM.
(Quelle: MAD)


Als Gruss von der Marching-Band aus Völklingen im Saarland erhielten wir am 7. März 2004
 
die 10 Gebote für den Musiker / die Musikerin

1. Gebot:
Erscheine möglichst spät oder überhaupt nicht zur Probe. Besonders erfreut ist der Dirigent, wenn man zuerst
etwas trinkt, denn erstens spielt es sich dann viel leichter, und zweitens geht auch das Notenlesen wie von selbst.

2. Gebot:
Lasse das Instrument immer im Probelokal. Schließlich ist man ja gut genug, so dass man nicht mehr zu Hause
üben muss, und wenn der Dirigent so schwierige Stücke auflegt, die man nicht vom Blatt spielen kann, ist er ja selber
schuld. Außerdem ist man kein Streber und will nicht durch guten Ansatz und technisches Können auffallen.

3. Gebot:
Wichtig ist auch, dass man sich während der Probe mit anderen Musikantinnen und Musikanten unterhält, denn die
Kameradschaft soll ja auch gepflegt werden. "Kiegser, Patzer und Fehlschläge" sind durchaus erlaubt, denn man ist
ja da zum Proben und nicht bei einem Konzert.

4. Gebot:
Damit sich jeder im Probelokal auch richtig wohl fühlt, sollte man hier eine Reihe von vertrauten Gegenständen wie
halbvolle Bierflaschen, Zigarettenstummel und Nylontaschen herumliegen lassen.

5. Gebot:
Das Reinigen, Ölen und Einfetten der Instrumente ist zu unterlassen, denn der Instrumentenbauer
soll durch ständiges Reparieren ja auch etwas verdienen können.

6. Gebot:
Das Marschbuch und die Konzertmappe sind von Zeit zu Zeit mit etwas Bier und Wein zu überschütten.

7. Gebot:
Beim Marschieren sollte die Wendung so erfolgen, dass die Außenreihe nur noch im
lockeren Sprintlauf den Gleichschritt aufrecht erhalten kann.

8. Gebot:
Bei Konzerten in Festzelten sollte möglichst viel getrunken werden, weil dann die hübschen
Verzierungen der Instrumente, auch Macken genannt, wie von selbst erscheinen.

9. Gebot:
Bier-, Wein- und Fettflecken sind an der Uniform so anzubringen, dass sie auch noch nach Jahren gut
zu erkennen sind. Es unterstreicht den Idealismus, bei jedem Auftritt dabei gewesen zu sein.

10. Gebot:
Der Notenständer ist stets mit aller Gewalt zusammenzulegen, da er sonst nur sehr schwer zu verbiegen ist.

"Danke  für diese Satire, Andreas!"

 

Überall im Internet stößt man auf Gebete. Ich hoffe, man nimmt
es mir nicht übel, wenn ich auf diesen Trend auch eingehe.

Musikkorps unser,
das du bist in Rendsburg
geheiligt sei deine Musik,
dein Applaus komme,
deine Anerkennung geschehe,
wie bei den Proben so auch bei Auftritten
Unser täglich Publikum gib uns heute,
und vergib uns falsche Töne,
wie auch wir vergeben dir harte Proben.
Und führe uns nicht in die Konservenmusik
sondern erlöse uns von diesem Übel;
denn dein ist die Musik,
der Rhythmus,
und die Melodie
in Ewigkeit
Amen

 


Die 10 Gebote

Was ist der Tod eines Vereins oder wie schade ich ihm? 
10 Gebote, über die jeder selbstkritisch nachdenken sollte!

 

§ 1
Bleibe jeder Mitgliederversammlung fern. Lässt sich dein Erscheinen ganz und gar nicht
vermeiden, dann komme zu spät, stimme für alles und erkläre dich
nach dem Schlusswort nicht damit einverstanden.

 

§ 2
Wenn du schon an der Mitgliederversammlung teilnimmst, dann finde Fehler in
der Arbeit der Vorstandsmitglieder – besonders bei den fleißigsten.

 

§ 3
Es ist  leichter die anderen zu kritisieren, als selbst etwas zu tun. Lasse dich daher
nie für ein Amt, eine Aufgabe oder einen Ausschuss benennen und wählen.

 

§ 4
Wenn du schon ein Amt übernimmst, dann komme deinen Aufgaben nicht oder nur halb nach.
Empöre dich laut, wenn andere deine Versäumnisse erledigen, damit der Verein nicht leidet, 
und noch lauter, wenn die anderen dir nicht immer und überall sofort zur Seite stehen
und deine Forderungen erfüllen.

 

§ 5
Wenn du nach deiner Meinung zu wichtigen Angelegenheiten gefragt wirst, dann lehne
das Wort ab und erzähle später jedem, was eigentlich getan werden muss.

 

§ 6
Höre grundsätzlich nicht zu und lies keine Rundschreiben.
Empöre dich lieber, dass dich niemand informiert hat.

 

§ 7
Mache nichts selbst und frag nicht ob du helfen kannst. Wenn andere Mitglieder
Gemeinschaftsarbeit verrichten, dann empöre dich darüber und erkläre, dass der Verein
von einer Clique beherrscht wird und keine Arbeit abgegeben wird.

 

§ 8
Stimme für alles und tue genau das Gegenteil.

 

§ 9
Trage nichts zu den Vorteilen bei, die du als Mitglied des Vereines hast; aber beanspruche
immer mehr Annehmlichkeiten und fordere die dazugehörige Arbeit von den anderen.

 

§ 10
Empöre dich gegen die Impertinenz, wenn man dich um die Entrichtung von Beiträgen bittet.

 

Klare Worte zum Nachdenken über diese Satire:

Wer sich an solche Gebote hält, wird immer was zu meckern haben. So einer wird sich
empören, kontern, zurücktreten oder wegbleiben, wenn man ihn kritisiert oder skeptisch
beäugelt. Es ist seiner Meinung nach  eine Frechheit der anderen zu erwarten, dass er
regelmäßig und freiwillig mitarbeitet, den Pflichten nachkommt und dabei  auch noch
Termine einhält. Schließlich hat der Verein nicht über die Freizeit der Mitglieder zu
verfügen; aber:

 

„Wenn Menschen mit dieser Einstellung im Verein überhand nehmen, ist das der Tod des Vereins."

 

 „Was unterscheidet solche Mitglieder von anderen und warum investieren andere und er nicht?“

Antwort: „Er ist egoistisch und faul und ihn interessiert nicht die Bohne, ob was läuft.
Passiert nichts, meckert er; machen andere Fehler, meckert er;  und wenn alles gut läuft,
meckert er auch, weil man ihn nicht fragt oder gar damit beauftragt hat!“ 
Er denkt nur an sich und ihm ist es völlig egal, wie der Verein damit zurecht kommt.


Menschen mit solcher Einstellung sollten den Verein schnell verlassen und sich im
Fitnesscenter, in der Musikschule oder sonstwo anmelden. Dort verlangt man außer
Bezahlung nichts von ihnen und

dort mutet man  ihnen auch solche Kritiken nicht zu.

 

 

 

Über die Rechtschreibreform
in Deutschland haben viele Menschen sich aufgeregt

Es gab auch kaum was sinnloseres, für das man Geld ausgegeben hat.
Das sieht man schon am folgenden Text, 
der nicht nur zum Lachen, 
sondern auch zum Nachdenken anregt. 



     Wih wier allä wißän, ißd di rächdschraib -
rehvorm imm vollän gangä. Abär wäm bringd

si welchähn fortail ? Dän Leerern?

Dän Schühlärn? Odär äddwa Dän Äldärn?

Fäst stäht nuhr - dis isd aine risenumställung

führ alldijänigän, di jarelang sichär waaren inn      
 

       där alden, warchainlich bässärän  rächdschraibunk.

.....   Imm Pinrziep isd diser Wächesl auch ain Bätruhg an där

       doitchän sbrcahe. Hoitzutage wärden sogahr Främtwörtar

       bruhtaal värsdümmeld. So schraibt man seid noiestem

      »Füsig« und »Mattemattick«. Wär bliggt dah übärhaubd

        noch duhrch ? .Wahs sol där Kwadsch ?

Manchä wärdän sich gäfragd habän, ob
dahs ain abrillschärz sai oder ßondst

irgändwahs...  Zudäm wärden vihle Wortä

ainf. abgk. Passierd daß alläs nuhr,

wail ain pahr schühler ainfach zuh dum

führ gramatick sind ? Zuh dum, sich ain
pahr ainfache Komarägeln zuh märgken odär Schraibwaisen ?

      Unt wier belonen sogahr ire Ainfältigkait !

      Isd daß där sin där sachä ? Wägän ain pahr Schwachköpfän

       soh di sbrache zuh värzärrän ??? Wahs führ ain Opfär !

      Wän man daß soh midkreigt, wird mahn faßt onmächtich vohr wud

        und füld sich föllich hillvloß, unversdandän. Ich mainä, wotsu habän

      wier allä richdig schraibän gälärnd ? Wahrum di gansen

      Komarägäln ? Daß wahr doch wirglich alläs führ dän Arcsh.  

      Jedäm, där sich jädst auf dän schlübbs geträtän fühld,

       sahge ich hirmidd :

 

SS*... *Bdtg f. SS bte im n. dt. DD. nchbl.

      M.f.G Äurä Krestiena

 

 

Aber nicht nur dieser satirische Text regt zum Nachdenken an, sondern auch der nächste, in dem alle Buchstaben in den Wörtern wohl richtig aber falsch angeordnet sind.  Er ist trotzdem relativ gut lesbar, mit Ausnahme von ein paar ungewohnten Wörtern vielleicht. Versuch es doch mal


In Nordrhein-Westfalen sind mehr als tausend Schüler befragt worden, was ihre letzte große Mutprobe war.

Die ejälfhrgien Jguenn natnenn freighändies Frraahdfrahen, Snprigen aus grßeor Hhöe,
Öfnefn der Tür eienr faenrdhen S-Bahn, Kluaen oedr Schwrafzharen. Bei den äelretn wearn es S-Bahn-Sufren, erressepn von Gled und Kampsafufen, miest um Auahfnme in enie
Judgpgruenpe zu fneidn.
Bei den Mchäden fühtre gnaz etaws Aerndes: Sich truaen, eienn unbknenaten Jgeunn
asnzuperchen, Klingstreielche oedr Rgenwueermr esesn speilen aebr nchit mher dei Rlole wie
frheür. Der Kick msus ofnfeabr hteue grßeör sien, aslo der Riez, das Verbetnoe zu tun, was nuetral mchmanal Antbeeuer gennnat wrid.

Wuarm tun jgnue Meschnen so etaws? In der Tat ghet es bei Moutprebn nur stelen duram, scih gnaz alelin etaws zu biewesen. Miest ghet es um den Kmapf um Arkennunneg aslo z. B.
um die Aunafmhe in enie Cliuqe, die acuh Filiamenseratz, Gergenboheit, Wir-Bstseewusin
und Frezefüeitirllung betiet.

Mproutben snid ein Miettl ggeen Auseiterßecknschisale. Besesr wräe, mit wilirkch witigchen
Intgenelliz- und Soleiszialtungen Anehsen zu genewinn. Mut ist das Gegenwichget zu Agsnt.
Und als ängistlch wlil ein jgeunr Mnesch nchit daehsten, aslo übwierndet er scih – für blßoe Außwirkenung.

So wlil jeanmd die Grzene, die er eielntigch knent, einaml von der anreden Steie seehn: Was
pasersit eintligech, wnen ich eienn Schoriegekol oedr enie CD im Kafhuaus migethen lsase?"


Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass es ziemlich egal ist, wie man die Buchstaben in
Wörtern anordnet. Wenn der erste und der letzte Buchstabe am richtigen Platz sind, kann
der Rest ruhig Wirrwarr sein. Der Mensch erfasst nämlich das Wort als Ganzes und nicht die einzelnen Buchstaben.

 

M.f.G
Chitsrina Kilnk

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



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