rum-kristianstad

10. internationales RUM-Musikfestival in Kristianstad/Schweden

Vom 18. bis 20. Juni 2004 fuhren wir die Partnerstadt von Rendsburg, Kristianstad in Schweden.
Eingeladen hatte der "Riksforbund Unga Musikanter" (Reichsverband junger Musiker)  - kurz RUM genannt.
Ganz toll war, dass das internationale RUM Musikfestival für alle Musikrichtungen gedacht ist, so dass
wir auch mal musikalische Eindrücke anderer Art sammeln konnten.Neben einigen deutschen Spielmanns- und
Fanfarenzügen sowie Blasorchestern aus Deutschland begegneten wir auch Blas- und auch Musikschulorchestern
sowie Musik- und Folkloregruppen aus Tschechien und Russland. Es war schon ein eindrucksvolles Erlebnis
für unsere Mitglieder auch mal einem Streichorchester, einem Klavier, einem Chor oder einer Arie zu lauschen. 
Zeigte es ihnen doch die Vielseitigkeit der Musik.

      
Am 18.06.2004 um 13:30 Uhr ging die Reise mit dem Bus los,
und wir freuten uns unseren Lieblingsbusfahrer, Herrn Käselitz, wiederzusehen.

      
Pause am Fähranleger Puttgarden-Rödby havn


Auf der Fähre über die Ostsee


Nochmal über die Ostsee auf der
"Brücke" Vordingborg DK

 


Petra - frisch gekämmt, hehe



      
Von Kopenhagen über die "Öresundbrücke" nach Schweden
Wieder über die Ostsee, da merkt man erst wie groß sie ist *grins*

Schweden empfing uns mit Regen. Um 20:30 Uhr waren wir am Ziel, doch mussten wir bis kurz nach neun warten, weil schon Programm lief. Doch dann wurde uns unsere Betreuerin zugeteilt, nämlich

Millifer

16 Jahre jung

Sie führte uns in die Unterkunft (eine Sporthalle) und wir richteten uns dort ein.
      
um 0:00 Uhr war Nachtruhe


Samstag um 7:30 Uhr - Frühstück in der Umkleide


Danach hieß es Uniformen anziehen; denn die Pflicht rief

         
Vor der Sporthalle

Es regnete Bäche und das gesamte Festivalprogramm geriet durcheinander. Zwar fand die Parade durch die Stadt
am Vormittag statt; aber wir wurden nass bis auf die Haut, so dass die Vormittagskonzerte abgeblasen wurden.
Es ging zum Trocknen zurück in die Unterkunft.

      
Aufwärmen und Vergnügen


Die Schlafsackgang



Kinderturnen, Schmuserunde, Haare ordnen...

 


Ein Käffchen und Turnen "FIT AB 48" zum allgemeinen Vergnügen *grins*
Wußte gar nicht, dass unser Boss so etwas kann.


Aber auch ausruhen für alles, was noch kommt.

Nachmittags hatte sich das Wetter gebessert, so dass zunächst Platzkonzerte anstanden.

      

Dann ging es weiter zum Programm im Konzerthaus von Kristianstad.
Dort angekommen schossen wir erstmal ein Gruppenfoto

Klick auf´s Bild für größere Ansicht

Wir sahen und hörten danach mal etwas ganz anderes, Nämlich Folkloregruppen, Streichorchester, Operetten
u. a. Orchester aus Russland, Tschechien und Deutschland

    
Ein 10-jähriges Mädchen begeisterte am Klavier, die Finger einer Akkordeonspielerin flogen nur so. Ganz neidlos
konnten wir feststellen, dass zwischen dieser Art Musik und unserer noch ganze Welten liegen.
    
Fast alle von uns waren ziemlich fasziniert davon. Nur Vera schlief dabei ein.


      
Unsere beiden Kleinen wurden nicht etwa müde, wie es scheint.
Sie waren völlig interessiert und fasziniert von dem Programm.

Nach einem weiteren Fototermin brachen wir auf, um ein Einkaufszenter aufzusuchen und Souveniers zu kaufen.


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Leider mussten viele von uns feststellen, dass der Euro in Schweden schlichtweg nicht gewollt ist. Naja, Sylvia war
gerüstet, und so leisteten wir uns ein schwedisches Eis. Aber sonst konnte man im Einkaufszenter an uns dann
nichts verdienen.

Um 17:30 Uhr gab es warmes Essen im Restaurant, nämlich Elchgulasch mit Reis und Salat. Im Anschluss
wollten wir noch etwas von unserer Partnerstadt sehen und so strömerten wir alle einzeln bzw. in kleinen Grüppchen durch die Stadt.

 
Z. T. entdeckten unsere Mitglieder die gleichen Sehenswürdigkeiten, wie dieses Auto hier oder eine Telefonzelle *grins*

   

   


Nach Hauuuuuuuuse telefonieren!

   

   
Janin und Dark
Telefonknast

   

     

   

      
Die Kirche war leider geschlossen; aber auch von außen ein Augenschmaus
Und das Pärchen vor der Tür habe ich auf Sylvias Anraten hin mal ordnungsgemäß gekleidet

Stefan und Hansi for ever *grins*

   

Wie schon so oft trafen wir uns aber nicht am ausgemachten Treffpunkt. Meistens ist es so, dass sich die Mitglieder
unterwegs treffen und dann zusammen weitergehen, und irgendwann ist plötzlich die Gruppe komplett. Auch in
diesem Fall war es so, und wir sparten einige hundert Meter und auch noch Zeit, weil wir nicht zurück zum Treffpunkt mussten.

Um 20:00 Uhr hieß es dann Bus besteigen und ab in die etwa 10 km entfernte Ortschaft Önnestad.

Dort war gemeinsames Grillen und freies Musizieren aller teilnehmenden Musikgruppen angesetzt.
    
Der Abend war klasse. Wir aßen, musizierten, tanzten, klönten und hatten jede Menge Spaß

                  
Spielmannszug Hattstedt und Jugendblasorchester der Musikschule Kristianstad

        


Carneval de Paris

             
Laura und Janin (5 und 6 Jahre jung)


Fanfarencorps Estebrügge

             

                  



JBO Greifswald spielte zünftige Musik, zu der ausgiebig mitgemacht wurde


Hoch das Bein "Moskau, Moskau - lalalalalalala"

Es war ein bunter Musikerreigen

und unsere waren natürlich mitten drin und so lebhaft, dass
man sie kaum auf dem Foto einfangen konnte * grins!!!
Es geht ja auch nichts über das Austoben.

Um 23:00 Uhr brachen wir auf. Unser Busfahrer musste schließlich noch ne Runde schlafen,wenn er uns am
nächsten morgen schon wieder in die Stadt fahren und später auch noch heil nach Hause bringen sollte.
Herr Käselitz ist der beste Busfahrer der Welt, und da nehmen wir alle Rücksicht drauf. So stiegen wir
alle brav ein und traten die Reise in die Unterkunft an.

Am Sonntag war das Wetter besser. Nach dem Frühstück packten wir und luden den Bus. Dann ging es ab in
die Stadt, um uns dort mit den anderen Musikvereinen auf dem Marktplatz für eine Parade zu sammeln.

 Wieder gab es Verzögerungen.
 
Programmabsprache auf englisch - Huttausch

Irgenwann begannen die Musikzüge selbständig ein buntes Konzertprogramm, was sollte man auch nutzlos
herumstehen.Die Reihenfolge ergab sich dabei ganz willkürlich, eben so wie die Vereine gerade Lust hatten
einzusetzen. Aber am Ende spielten alle auf.

      
Es war schon toll,  dass sich die Musikzüge die zufällig entstandene Reihenfolge merkten und jewels warteten, bis sie wieder an der Reihe waren. Nur ein deutscher Spielmannszug tanzte einmal aus der Reihe und setzte an der verkehrten Stelle ein. 
 
      
Es war ein recht buntes Bild und ein vielseitiger Musikschmaus. Und wieder mal konnten wir feststellen,
dass wir mit unserer Musik gut ankommen; denn es gab einige Rückmeldungen aus dem Publikum und von Musikerkollegen. Unter den Besuchern befand sich auch ein gebürtiger Österreicher, ein alter Herr der schon lange in Kristianstad wohnt und seinen Spaß daran hatte sich in seiner Muttersprache mit Tina zu unterhalten.

Im Anschluss stellten wir uns zur Parade auf und marschierten nacheinander in den großen
Park von Kristianstad, um dort der Abschlussveranstaltung beizuwohnen.

Es blieb trocken und sonnig.



      
Begrüßung durch Moderator Karl-Erik Joansson und die Stadt Kristianstad durch Janita Bergquist


Wartezeit! 

      



  
Während der Wartezeit im Park wurden Vera und Tina noch ausgiebig von der Presse interviewt.

Dann konnte jede Musikgruppe noch einen Titel spielen.


Musikskolens Ungdomskaar Kristianstad Schweden

Wir verabschiedeten uns vom RUM-Verband mit dem Titel Highland Cathedral


Strenger Blick - es geht los





Nach Highland Cathedral wurden wir von Gerhard Schack und Johnny Jangtun mit der Übergabe eines
Erinnerungsgeschenksverabschiedet. Aber natürlich hatten wir auch etwas dabei.

Abschied

 Dann lauschten wir noch kurz dem nachfolgenden Programm und marschierten ab,
um uns am Rande des Platzes auch von unserer Betreuerin, Millifer, zu verabschieden.

      
Besonders schwer fiel das natürlich Vera, die sich als Dolmetscherin mit Millifer ziemlich angefreundet hatte.


Handschlag von Tina: "You´re a nice girl. Thank You for the Weekend. We hope to see You again!"

 
Noch ein Gruppenfoto, und ab ging es zum Essen fassen im Restaurant.




Gut gestärkt traten wir im Anschluss die Heimreise an.

"Auf Wiedersehen Schweden!"

Öresundbrücke von Schweden kommend
kurz vor dem Tunnel unter der Ostsee vor Kopenhagen


Dass Antje von der Rückfahrt noch etwas mitbekam, ist unwahrscheinlich *grins*
Aber so ging es einigen von uns. So ein Wochenende bringt ja Strapazen mit sich.

Gegen 20:00 Uhr kamen wir erschöpft aber heil von einem nassen, aber auch schönen
Wochenendtrip zurück.

      

In jedem Fall werden wir Kristianstad noch mal besuchen. Dann
möchten wir aber etwas mehr Zeit haben, um uns die schöne Umgebung anzusehen.
    
Was uns ganz sicher in Erinnerung bleiben wird, ist die Dunkelheit. In ganz unregelmäßigen Abständen
ging in der Unterkunft nämlich der Strom aus. Und da weder in Toiletten noch Duschen Fenster vorhanden
waren, hatten einige von uns so ihre Not in der absoluten Dunkelheit.

Die Damen wussten sich zu helfen, eine ging auf den Pott, eine andere klemmte den Arm mit brennendem
Feuerzeug in die Tür um zu leuchten. Die Herren taten sich da schwerer, obwohl sie doch sonst überall
ganz ungezwungen an Bäumen stehen *grins* Unser Hansi hielt sich selbst sein Feuerzeug; aber leider
legte er es beim "Hosehochziehen" nicht aus der Hand, und so wurde ihm etwas heiß.

Solche Erlebnisse gehören dazu, und sicher werden wir unseren Boss damit noch manches mal ärgern - hehe







 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



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