baumbluetenfest

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Der Spielmannszug Werder/Havel hatte gut aufgetischt. Es war soviel Fleisch da, dass wir nicht alles verdrücken konnten. Der Abend im Freizeitcenter wurde richtig nett, so dass alle Strapazen schnell vergessen waren. In den
Spiegel sahen wir lieber nicht, Regendusche und Wind hatten uns ganz schön zerzaust, ohne Chance
sich wiederherzurichten *grins*. Aber auch das kennen wir, und in der Gruppe ist es auch nciht schlimm. 

 

Der Abend war ein Wechselbad zwischen gemütlicher Runde, musikalischer Austausch, sportliches Vergnügen,
gemeinsames Musizieren und mehr. Jeder machte an diesem Abend, wonach ihm der Sinn stand.
 

Zu uns gesellten sich auch die Freunde aus unserer Partnerstadt, die Rathenower Optis.

 

Es wurde im Lauf des Abends auch mehrfach versucht auf nicht gewohnten Instrumenten zu spielen.
Rolf Schreiber, Leiter des SZ Werder/Havel, meinte im Lauf des Abends, dass es bei der engen Beziehung der
beiden Vereine endlich mal an der Zeit wäre ein gemeinsames Stück einzustudieren, und wollte uns ein
Abba-Medley zukommen zu lassen, das die Werderaner selbst in nächster Zeit einstudieren wollen.



Der gemeinsame Freizeitabend mit dem "SZ Werder/Havel, den Rathenower Optis und dem Musikkorps Rendsburg"
war herrlich und mal ganz was anderes. Sprudel, Cola und das erste Bierchen für die Erwachsenen spendierten die
Werderaner ebenso wie die Kosten für die Bowlingbahn. Letztere wurde auch ausgiebig von Klein und Groß genutzt.

    

Aber es gab auch andere Möglichkeiten sich auszutoben.

Irgendwann begannen wir (Wie soll es anders sein?) uns gegenseitig vorzuspielen.
 

   

   

Und wieder mal wurde klar - Musik verbindet!

    

Besonders interessant dabei war, dass alle drei Vereine eine ähnliche Musikrichtung spielen und sogar gleiche Titel.
So konnten die Kinder mal wieder hören, wie der eigene Musikstil auf anderen Instrumenten klingt, nämlich auf
Flöten, Schalmeien oder Trompeten.

  

  

  
Es gab Polonaisen und gegenseitien Applaus.

    

     

Wie besprochen holte Herr Käselitz uns um 23:00 Uhr ab und wir fuhren in die Unterkunft zurück.
Wiederum um etwa 1 Uhr kehrt Ruhe ein - aber auch nur bei uns. Eine Etage tiefer war Ramba Zamba und
kurzfristig hatte man das Gefühl, das Haus stürzt ein. Die jungen Leute da unten hatten scheinbar nicht soviel
erlebt wie wir und waren nicht so ausgepowert. Der Krach störte unsere Jugend jedenfalls wenig, sie war viel zu
erschlagen von den ganzen Eindrücken des Tages. Nur Petra, Anja, Antje und Tina saßen wieder bis um
3 Uhr im Aufenthaltsraum beisammen, ehe auch sie in die Falle gingen.

Am Sonntag war dann unser letzter Einsatzt geplant. Gemeinsam mit dem SZ Werder/Havel spielten wir zum Baumblütenlauf.

  

 

 







Dort konnten wir auch unser Dankeschön an  unseren Betreuer Lutz und den Rolf übergeben.
Wir erhielten vom SZ Werder/Havel einen Wimpel,

 

und danach stellten wir uns
"kuschelnderweise" auf für ein gemeinsames Foto.
Ein paar Werderaner mopsten dafür sogar Hüte von unseren Leuten *grins*

 

Nach absolvierten Konzert marschierten wir hinter dem SZ Werder/Havel zum Bus und verabschiedeten uns von den
Spielleuten :-(( Nur Lutz blieb uns noch ein bißchen treu. Nun ging es ging zurück in die Unterkunft zum Packen,
Fegen, Bus laden, Mittagessen und Kaffee kochen für die Rückreise.



Bis auf letzteres klappte alles vorzüglich und stressfrei, zwei Kaffemaschinen liefen nämlich vollkommen über,
so dass es nicht nur beim Ausfegen blieb, sondern auch noch gefeudelt werden musste.

Zwischendurch kam auch Rolf Schreiber noch mal vorbei mit den versprochenen Noten vom Abba-Medley, die für
unsere Besetzung noch von Tina zu transponieren ist. Tina war es dann, die sich kurz vor der Abfahrt die Schote des
Wochenendes leistete, über die wir noch lange lachen werden. Sie hatte den letzten Koffer in den Bus gebracht,
trabte die Treppe zur Unterkunft hoch (zweite Etage), sah unterwegs einen Besen und dachte, jetzt aber schnell,
bevor er wieder weg ist. Flugs schnappte sie ihn, rannte links um die Ecke ins Betreuerzimmer und machte sich an
die Arbeit. In der Ecke stutzte sie noch über einen Nachtisch, den sie vorher nicht gesehen hatte, dachte sich aber
nichts dabei; denn nachts um drei beim Zubettgehen kann man so etwas übersehen. Der Raum wurde ja zu nichts
anderem als Schlafen benötigt. Als sie fast fertig war, vernahm sie plötzlich eine weibliche Stimme und es ergab sich
folgender Dialog:



"Was machen Sie denn hier?" - "Fegen!" - "Wieso?" - "Wieso, müssen wir das nicht?" - "Ne, warum denn, hier ist
doch gar nicht belegt!" - "Doch, wir sind seit Freitag hier und reisen gleich ab." - "Das steht aber nicht im Plan, hier ist
nichts belegt." - "Natürlich ist hier belegt, Ich weiß doch, dass ich seit Freitag mit dem Musikkorps hier wohne." -
"Mit dem Musikkorps?  Das ist aber eine Etage höher." Tina prustete los, und das Gespräch endete mit einem:
"Naja, dann danke ich Ihnen für das Ausfegen!" von der Reinigungskraft.

Oben war zwischendurch schon der Besen weg, und so musste Tina dann mit einem Handfeger den richtigen Raum
ausfegen. Um kurz vor 12:00 Uhr war dann alles geordnet, das Gepäck im Bus. Nun hieß es nur noch Essen fassen.
Danach nahmen wir Abschied von Lutz und seiner Tochter Steffi und fuhren los gen Heimat, geschafft von den
Strapazen des Wochenendes.

  

Nach einem kurzem Ruhestündchen waren aber alle wieder fit. Es wurde sogar  im Bus noch musiziert.
Erst flöteten die Kinder, die Trompeten waren ja im Gepäckraum. Aber dann mopsten Saskia und Tina den Kindern
die Flöte und stellten ihnen ein paar Titel vor, die sie noch nicht kennen.



So verging die Fahrt wie im Fluge. Auf der letzten Rast riefen die Kinder ihre Eltern an



damit sie rechtzeitig am Treffpunkt erscheinen, um sie abzuholen.

     
Bei 18:00 Uhr trudelten wir in Rendsburg an.

Wir waren auch ganz froh darüber, wie man sieht.

 
Zu Hause ist es halt am schönsten.

  

  

 

Einige waren ohnehin schon nicht mehr Herr ihrer Sinne...

  

so dass es Zeit wurde sie zu Hause abzuliefern *grins*

   

Es war ein herrliches Wochenende! Danke an alle für alles! Es hat mal wieder viel Spaß gemacht, auch wenn die
Knochen hinterher jedes mal krachen.

Hoffen wir nur, dass sich solche Fahrten für die Jugend auch in Zukunft noch durchführen lassen. Die finanzielle
Wirtschaftskrise in Deutschland und Streichungen macht einem ein aktives Vereinsleben nicht gerade leicht.

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